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Gesellschaft & Familie

FÜRCHTE DICH NICHT

Angst hat viele Gesichter. Irgendwie gehört sie zum Leben einfach dazu. In manchen Situationen trägt sie das Gesicht der Vorsicht, aber in anderen das der Panik. Wir merken, dass Angst uns die Freude am Leben nimmt. Doch gibt es einen Grund, sich nicht zu fürchten?

Der Schriftsteller Mark Twain hat einmal gesagt: „Ich bin ein alter Mann und keine Sorge ist mir fremd, aber das meiste, worum ich mich gesorgt habe, ist überhaupt nicht eingetreten.“

Menschen haben vor den unterschiedlichsten Dingen Angst: vor Prüfungen oder davor, eine Prüfung nicht zu bestehen; vor Operationen, vor den Folgen einer wichtigen Entscheidung, vor Unfall, Krankheit, Tod.

Das ist ziemlich normal, und teilweise auch sehr gut. Wir würden uns leichtfertig auf dünnes Eis begeben, wenn wir keine Angst davor hätten einzubrechen. Schwierig wird es, wenn Angst das Leben bestimmt. Angst kann so beherrschend werden, dass jemand nicht allein mehr eine Sache fürchtet, sondern sogar die Angst selbst. Am meisten fürchten wir uns in Bezug auf Dinge, die wir nicht beherrschen können, und die wir nicht unter Kontrolle haben. Angst lähmt nicht nur. Sie ist ein Gefängnis, belastet Beziehungen und macht kaputt.

Angst „in den Griff bekommen“

Gibt es überhaupt eine Möglichkeit, Angst „in den Griff“ zu bekommen? Woher kommt eigentlich Angst? Die Grundangst des Menschen ist die Angst vor Tod und Schmerz. Sie hat ihre Ursache darin, dass der Mensch nicht mehr in der engen Gemeinschaft mit seinem Schöpfer lebt. Im Paradies, wo die ersten Menschen zu Hause waren, gab es weder Tod noch Schmerz, also auch keine Angst. Doch durch die Sünde kam der Tod ins Leben und alles Leid über die Menschen.

Um Angst zu überwinden, brauchen wir wieder die Gemeinschaft mit Gott. Denn nur bei ihm können wir wirklich geborgen und sicher sein – in jeder Situation. In der Bibel lesen wir, dass Jesus Christus, Gottes Sohn, gestorben ist, „um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren“ (Hebräer 2,16). Jesus Christus hat den Tod besiegt. Und er befreit jeden, der an ihn glaubt und ihm sein Leben anvertraut, von der Todesangst und schenkt ihm ewiges Leben! So können Sie Gott vertrauen und auch beängstigenden Situationen mutig entgegen gehen.

Vertrauen statt Angst

Vertrauen Sie sich ihm an. Sagen Sie Gott, was Ihnen Angst macht und suchen Sie in der Bibel danach, was er Ihnen antwortet. Gott möchte Ihnen sagen, dass er größer ist als alles, was Ihnen Angst macht. Wenn wir Gott vertrauen, haben wir also allen Grund, uns nicht zu fürchten. Denn Gott selbst sagt: „Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst!“ (Jesaja 43,1).

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